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DVGW und DWA adressieren Forschungsbedarf der Wasserwirtschaft an die Politik

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Dr. Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär im BMU, (C) BMU

Strategische Innovationsagenda bildet starke Veränderungsdynamik in der Wasserwirtschaft ab

Bewirtschaftung der Wasserressourcen, die Schaffung zukunftsfähiger Infrastrukturen sowie den Schutz der Gesundheit von Menschen und Umwelt aus Sicht der Praxis. DVGW und DWA fordern die Politik auf, die aufgezeigten Handlungsfelder bei der Forschungsförderung in den Fokus zu rücken, um auch langfristig eine sichere Wasserwirtschaft in Deutschland zu gewährleisten.

Die Wasserwirtschaft befindet sich im Spannungsfeld zwischen knapper werdenden Ressourcen, hohen Nutzungsansprüchen und neuen chemischen und mikrobiologischen Belastungen. Um diesen Herausforderungen zeitnah und sicher begegnen zu können, brauchen wir zielgerichtete Forschung und Technologieentwicklung mit einem entsprechend ambitionierten Forschungs- und Entwicklungs-Budget. „Zwar ist die Wasserwirtschaft durch vorausschauende Planung und weitsichtiges Handeln aktuell gut aufgestellt. Um die vielschichtigen Herausforderungen der Zukunft sicher bewältigen zu können, müssen aber bereits heute die Weichen gezielt gestellt werden. Mit der strategischen Innovationsagenda bieten wir der Politik eine Handreichung, um diesen Prozess anzustoßen und voranzutreiben“, erklären Dr. Dirk Waider, Vizepräsident Wasser des DVGW und Prof. Uli Paetzel, Präsident der DWA, anlässlich der Übergabe an den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Michael Meister, BMBF.


Insbesondere die Dynamik des Klimawandels erfordert eine ganzheitliche Betrachtung und eine mit allen Stakeholdern eng abgestimmte Herangehensweise an die Herausforderungen entlang des kompletten Wasserkreislaufes. Die Strategische Innovationsagenda enthält eine positive Vision. Um diese zu erreichen, sind in den kommenden Jahren verstärkte Anstrengungen aller maßgeblichen Akteure erforderlich, darunter Wasserversorgungsunternehmen und Entsorgungsbetriebe, Behörden, Hersteller, Ingenieurbüros, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. „Nur gemeinsam kann eine zukunftsfähige Wasserwirtschaft entworfen, gestaltet und vor allem auch realisiert werden. Ein vertieftes Bewusstsein der Gesellschaft um die Bedeutung des Wassers und die wasserwirtschaftlichen Zusammenhänge sind hierfür essenziell“, erklären Waider und Paetzel.

DVGW und DWA haben den Water Innovation Circle (WIC) 2014 gegründet. Im Fokus dieser Austausch- und Transferplattform stehen die Vernetzung und Einbindung aller an der Wasserforschung beteiligten Institutionen und Akteure. Ziel ist, den Forschungs- und Innovationsbedarf der Wasserwirtschaft gemeinsam zu identifizieren, an Forschungsmittelgeber wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu adressieren und die Forschung eng mit der wasserwirtschaftlichen Praxis zu verzahnen.

Broschüre Forschungsbedarf und Zukunftsimpulse für die Wasserwirtschaft. Gemeinsame strategische Innovationsagenda (SIA) des Water Innovation Circles (WIC) von DVGW und DWA

Download Presseinformation von DVGW und DWA

Donner neuer Vorsitzender des WIC - Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2019

Der Water Innovation Circle (WIC) hat auf seiner Sitzung am 31. Januar 2020 in Bonn Dr. Christoph Donner, technischer Geschäftsführer der Harzwasserwerke, zu seinem Vorsitzenden gewählt. Donner ist sowohl in der Wasserforschung als auch in der Praxis der Wasserwirtschaft seit vielen Jahren tätig. Zufrieden konnten die Beteiligten auf das WIC-Jahr 2019 zurückblicken.

Neuer Vorsitzender des Water Innovation Circle

Grundsatzpapier des Water Innovation Circle zum Forschungsbedarf in der Wasserwirtschaft veröffentlicht

Das vom Water Innovation Circle (Forschungskooperation DWA und DVGW) erarbeitete Grundsatzpapier „Forschungsbedarf in der Wasserwirtschaft“ definiert fünf Forschungsfelder, die die aktuellen und zukünftig notwendigen Forschungsbedarfe in der Wasserwirtschaft benennen.

Forschungsbedarf in der Wasserwirtschaft

Treffen des DVGW-DWA Water Innovation Circle (WIC) – Die Stellung der Wasserforschung im neuen BMBF Forschungsrahmenprogramm FONA³

Am 28. Juli 2015 fand in Hennef das letzte Arbeitstreffen des DVGW-DWA Water Innovation Circle WIC vor der Sommerpause statt. In dem um Gäste aus dem wissenschaftlichen Bereich, aus der Praxis der Wasserversorgung, aus den Verbänden und aus dem BMBF erweitertem Kreis wurde einerseits Fazit gezogen aus der interessanten und erfolgreichen Diskussion von Vertretern des WIC mit Frau Bundesministerin Prof. Dr. Wanka im Rahmen der Messe Wasser Berlin März 2015. Andererseits wurden die Perspektiven vor allem für eine an der Praxis orientierten Wasserforschung im Rahmen des neuen BMBF Forschungsrahmenprogrammes FONA³ erörtert.

Foto: Die Teilnehmer des WIC-Treffens (v. l. n. r.): Dr. Friedrich Hetzel (DWA, Hennef), Prof. Dr. Thomas Grünebaum (Ruhrverband, Essen), Prof. Dr. Matthias Barjenbruch (TU Berlin), Prof. Dr. Karl-Heinz Rosenwinkel (Leibniz Universität Hannover), Dr. Josef Klinger (TZW, Karlsruhe), Dr. Christoph Donner (RWW, Mülheim), Prof. Dr. Harald Horn (KIT und EBI Karlsruhe), Dr. Helmut Löwe (BMBF), Frank Gröschl (DVGW), Sabine Thaler (DWA, Hennef), Dr. Wolfgang K. Walter (DVGW), Prof. Dr. Wolfgang Günthert (Universität der Bundeswehr München), Prof. Dr. Mathias Ernst (TU Hamburg-Harburg), Dr. David Schwesig (IWW, Mülheim); Copyright: DWA

DVGW und DWA übergeben Forschungsmemorandum an Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka

Der Präsident der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und der Vizepräsident Wasser des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW), Otto Schaaf und Dr. Dirk Waider, haben am 26. März 2015 im Rahmen der Fachmesse „Wasser Berlin International“ ein gemeinsames Forschungsmemorandum an Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka übergeben. In seinen drei Themenfeldern „Stoffe“, „Systeme“ und „Technologien“ orientiert es sich an den fachlichen Herausforderungen von DWA und DVGW und zeigt den notwendigen Forschungsbedarf aus Sicht der wasserwirtschaftlichen Praxis auf.

Foto: DVGW-Vizepräsident Wasser Dr. Dirk Waider (l.) und DWA-Präsident Otto Schaaf übergeben das Forschungsmemorandum während der WASSER BERLIN INTERNATIONAL an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka. Bildquelle: Tom Maelsa

Kick-Off Treffen des DWA-DVGW Water Innovation Circle WIC

Am 29.1.2015 fand in Bonn das erste operative Treffen des neu eingerichteten Water Innovation Circle WIC statt. Ziel des Treffens war ein Gedankenaustausch über die Forschungsnotwendigkeit und über Forschungsthemenfelder in der Wasserwirtschaft. Als Innovations- und Austauschplattform soll der Water Innovation Circle zukünftig den Forschungsbedarf aus der Praxis abbilden und den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis fördern.

Foto (v.l.): Dr. Wolfgang K. Walter, DVGW Bonn, Dr. Gudrun Abbt-Braun, DVGW Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut in Karlsruhe, Dr. Josef Klinger, Geschäftsführer DVGW-Technologiezentrum Wasser, Sabine Thaler, Leiterin der DWA Stabsstelle Forschung und Innovation, Dr. Friedrich Hetzel, DWA Abteilungsleiter Wasser- und Abfallwirtschaft, Prof. Dr. Thomas Grünebaum, Leiter Geschäftsbereich „Abwasser – Zentrale Planung, Bau und Umwelt“ des Ruhrverbands in Essen, Frank Gröschl, Bereichsleiter DVGW Forschung und Beteiligungsmanagement; Copyright: DVGW, Uwe Hetzel

DVGW und DWA unterzeichnen Forschungskooperation

Die Präsidenten des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA), Dietmar Bückemeyer und Otto Schaaf, haben am 10. Dezember 2014 in Köln ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel der Grundsatzvereinbarung, die auch der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke und DWA-Bundesgeschäftsführer Johannes Lohaus mitunterzeichneten, ist die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen DVGW und DWA auf dem Gebiet der Wasserforschung. Dazu werden beide Vereine den Water Innovation Circle (WIC) einrichten. Als nationale und internationale Innovations- und Austauschplattform soll dieser Arbeitskreis den Forschungsbedarf aus der Praxis abbilden und den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis fördern.

Foto: DVGW-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Gerald Linke, DVGW-Präsident Dietmar Bückemeyer, DWA-Präsident Otto Schaaf, DWA-Bundesgeschäftsführer Johannes Lohaus (v.l.n.r.). Foto: Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB Köln)

Kurzdarstellung

Im Interesse der gesamten Wasserwirtschaft haben die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., kurz DWA, und der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V., kurz DVGW, ihre jeweiligen Kompetenzen in Bezug auf Forschung und technisch-wissenschaftliches Arbeiten gebündelt und dafür den Water Innovation Circle WIC ins Leben gerufen. DWA und DVGW decken mit ihren Arbeitsfeldern den gesamten Wasserkreislauf ab. Die zentrale Kompetenz von DWA und DVGW liegt in der Vernetzung von Forschung, Wissenschaft und Praxis. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ingenieurwissenschaften, durch die im Austausch mit andern Fachrichtungen technische Lösungsansätze geschaffen werden.

Für eine zielgerichtete Forschung, eine Umsetzung der Forschungsergebnisse und eine nachhaltige Verankerung in der Praxis ist der Forschungstransfer von entscheidender Bedeutung. Die besondere Stärke von DWA und DVGW ist die Bündelung der in Deutschland entlang des Wasserkreislaufes wirkenden Akteure wie z.B. Wasserversorgungsunternehmen und Entsorgungsbetriebe, Umweltverwaltungen, Hersteller und Dienstleister, Ingenieurbüros und vor allem auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die satzungsgemäßen Aufgaben von DWA und DVGW auf dem Gebiet von Normung und technischer Regelsetzung in Verbindung mit Bildung und Ausbildung sind eine optimale Grundlage, um den Austausch von Wissenschaft und Praxis und einen zielgerichteten Forschungstransfer in die gesamte Branche zu gewährleisten.

Hintergrund

Die deutsche Wasserwirtschaft ist ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Dies gilt für den gesamten Wasserkreislauf. Entwicklungen und Effekte wie demographische Veränderungen und klimatische Variabilität können diese Herausforderungen zusätzlich verstärken. Damit das hohe Niveau in diesem existenziellen Bereich gehalten werden kann, ist eine konsequente und auf die Zukunft gerichtete praxisorientierte Forschung und Entwicklung dringend notwendig. Sie sichert Innovation und muss auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sein, um den Herausforderungen der Zukunft adäquat begegnen zu können.

Ziele

Der Water Innovation Circle WIC soll einerseits den Forschungsbedarf aus der Praxis abbilden und andererseits den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis befördern. Als Kernziele sind zu nennen:

  • programmatische und inhaltliche Identifizierung, Definition und Strukturierung des Forschungs- und Innovationsbedarfes,
  • Forschungstransfer innerhalb der Wasserwirtschaft,
  • Information und Vernetzung aller beteiligten Akteure.

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Kontakt

DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.
Kontakt: Sabine Thaler
thaler[@]dwa.de
www.dwa.de

DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.
Kontakt: Dr. Nils Horstmeyer
nils.horstmeyer[@]dvgw.de
www.dvgw.de

Impressum

www.water-innovation-circle.de ist eine Webseite des WIC, Water Innovation Circle, und wird administriert vom:

DVGW
Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.- Technisch-wissenschaftlicher Verein -
Josef-Wirmer-Straße 1-3
53123 Bonn
Tel.: +49 228 91 88-5
Fax: +49 228 91 88-990
E-Mail: info(at)dvgw.de (E-Mail-Formular)

Web: www.dvgw.de  

Vertretungsberechtigt: Vorstand des DVGW: Prof. Dr. rer. nat. Gerald Linke (Vorsitzender - Ressort Energie), Dr. Wolf Merkel (Ressort Wasser)
Handelsregister: Amtsgericht Bonn VR 6933
Umsatzsteuer-Identifikations-Nr.: DE114341970
 
Verantwortliche gemäß § 55 Abs. 2 RStV:
Dr. Susanne Hinz
Josef-Wirmer-Straße 1-3
53123 Bonn

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