WIC News

Treffen des DVGW-DWA Water Innovation Circle (WIC) – Die Stellung der Wasserforschung im neuen BMBF Forschungsrahmenprogramm FONA³

Am 28. Juli 2015 fand in Hennef das letzte Arbeitstreffen des DVGW-DWA Water Innovation Circle WIC vor der Sommerpause statt. In dem um Gäste aus dem wissenschaftlichen Bereich, aus der Praxis der Wasserversorgung, aus den Verbänden und aus dem BMBF erweitertem Kreis wurde einerseits Fazit gezogen aus der interessanten und erfolgreichen Diskussion von Vertretern des WIC mit Frau Bundesministerin Prof. Dr. Wanka im Rahmen der Messe Wasser Berlin März 2015. Andererseits wurden die Perspektiven vor allem für eine an der Praxis orientierten Wasserforschung im Rahmen des neuen BMBF Forschungsrahmenprogrammes FONA³ erörtert.

Foto: Die Teilnehmer des WIC-Treffens (v. l. n. r.): Dr. Friedrich Hetzel (DWA, Hennef), Prof. Dr. Thomas Grünebaum (Ruhrverband, Essen), Prof. Dr. Matthias Barjenbruch (TU Berlin), Prof. Dr. Karl-Heinz Rosenwinkel (Leibniz Universität Hannover), Dr. Josef Klinger (TZW, Karlsruhe), Dr. Christoph Donner (RWW, Mülheim), Prof. Dr. Harald Horn (KIT und EBI Karlsruhe), Dr. Helmut Löwe (BMBF), Frank Gröschl (DVGW), Sabine Thaler (DWA, Hennef), Dr. Wolfgang K. Walter (DVGW), Prof. Dr. Wolfgang Günthert (Universität der Bundeswehr München), Prof. Dr. Mathias Ernst (TU Hamburg-Harburg), Dr. David Schwesig (IWW, Mülheim); Copyright: DWA

DVGW und DWA übergeben Forschungsmemorandum an Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka

Der Präsident der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und der Vizepräsident Wasser des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW), Otto Schaaf und Dr. Dirk Waider, haben am 26. März 2015 im Rahmen der Fachmesse „Wasser Berlin International“ ein gemeinsames Forschungsmemorandum an Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka übergeben. In seinen drei Themenfeldern „Stoffe“, „Systeme“ und „Technologien“ orientiert es sich an den fachlichen Herausforderungen von DWA und DVGW und zeigt den notwendigen Forschungsbedarf aus Sicht der wasserwirtschaftlichen Praxis auf.

Foto: DVGW-Vizepräsident Wasser Dr. Dirk Waider (l.) und DWA-Präsident Otto Schaaf übergeben das Forschungsmemorandum während der WASSER BERLIN INTERNATIONAL an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka. Bildquelle: Tom Maelsa

Kick-Off Treffen des DWA-DVGW Water Innovation Circle WIC

Am 29.1.2015 fand in Bonn das erste operative Treffen des neu eingerichteten Water Innovation Circle WIC statt. Ziel des Treffens war ein Gedankenaustausch über die Forschungsnotwendigkeit und über Forschungsthemenfelder in der Wasserwirtschaft. Als Innovations- und Austauschplattform soll der Water Innovation Circle zukünftig den Forschungsbedarf aus der Praxis abbilden und den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis fördern.

Foto (v.l.): Dr. Wolfgang K. Walter, DVGW Bonn, Dr. Gudrun Abbt-Braun, DVGW Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut in Karlsruhe, Dr. Josef Klinger, Geschäftsführer DVGW-Technologiezentrum Wasser, Sabine Thaler, Leiterin der DWA Stabsstelle Forschung und Innovation, Dr. Friedrich Hetzel, DWA Abteilungsleiter Wasser- und Abfallwirtschaft, Prof. Dr. Thomas Grünebaum, Leiter Geschäftsbereich „Abwasser – Zentrale Planung, Bau und Umwelt“ des Ruhrverbands in Essen, Frank Gröschl, Bereichsleiter DVGW Forschung und Beteiligungsmanagement; Copyright: DVGW, Uwe Hetzel

DVGW und DWA unterzeichnen Forschungskooperation

Die Präsidenten des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA), Dietmar Bückemeyer und Otto Schaaf, haben am 10. Dezember 2014 in Köln ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel der Grundsatzvereinbarung, die auch der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke und DWA-Bundesgeschäftsführer Johannes Lohaus mitunterzeichneten, ist die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen DVGW und DWA auf dem Gebiet der Wasserforschung. Dazu werden beide Vereine den Water Innovation Circle (WIC) einrichten. Als nationale und internationale Innovations- und Austauschplattform soll dieser Arbeitskreis den Forschungsbedarf aus der Praxis abbilden und den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis fördern.

Foto: DVGW-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Gerald Linke, DVGW-Präsident Dietmar Bückemeyer, DWA-Präsident Otto Schaaf, DWA-Bundesgeschäftsführer Johannes Lohaus (v.l.n.r.). Foto: Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB Köln)

Kurzdarstellung

Im Interesse der gesamten Wasserwirtschaft haben die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., kurz DWA, und der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V., kurz DVGW, ihre jeweiligen Kompetenzen in Bezug auf Forschung und technisch-wissenschaftliches Arbeiten gebündelt und dafür den Water Innovation Circle WIC ins Leben gerufen. DWA und DVGW decken mit ihren Arbeitsfeldern den gesamten Wasserkreislauf ab. Die zentrale Kompetenz von DWA und DVGW liegt in der Vernetzung von Forschung, Wissenschaft und Praxis. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ingenieurwissenschaften, durch die im Austausch mit andern Fachrichtungen technische Lösungsansätze geschaffen werden.

Für eine zielgerichtete Forschung, eine Umsetzung der Forschungsergebnisse und eine nachhaltige Verankerung in der Praxis ist der Forschungstransfer von entscheidender Bedeutung. Die besondere Stärke von DWA und DVGW ist die Bündelung der in Deutschland entlang des Wasserkreislaufes wirkenden Akteure wie z.B. Wasserversorgungsunternehmen und Entsorgungsbetriebe, Umweltverwaltungen, Hersteller und Dienstleister, Ingenieurbüros und vor allem auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die satzungsgemäßen Aufgaben von DWA und DVGW auf dem Gebiet von Normung und technischer Regelsetzung in Verbindung mit Bildung und Ausbildung sind eine optimale Grundlage, um den Austausch von Wissenschaft und Praxis und einen zielgerichteten Forschungstransfer in die gesamte Branche zu gewährleisten.

Hintergrund

Die deutsche Wasserwirtschaft ist ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Dies gilt für den gesamten Wasserkreislauf. Entwicklungen und Effekte wie demographische Veränderungen und klimatische Variabilität können diese Herausforderungen zusätzlich verstärken. Damit das hohe Niveau in diesem existenziellen Bereich gehalten werden kann, ist eine konsequente und auf die Zukunft gerichtete praxisorientierte Forschung und Entwicklung dringend notwendig. Sie sichert Innovation und muss auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sein, um den Herausforderungen der Zukunft adäquat begegnen zu können.

Ziele

Der Water Innovation Circle WIC soll einerseits den Forschungsbedarf aus der Praxis abbilden und andererseits den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis befördern. Als Kernziele sind zu nennen:

  • programmatische und inhaltliche Identifizierung, Definition und Strukturierung des Forschungs- und Innovationsbedarfes,
  • Forschungstransfer innerhalb der Wasserwirtschaft,
  • Information und Vernetzung aller beteiligten Akteure.

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Kontakt

DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.
Kontakt: Sabine Thaler
thaler[@]dwa.de
www.dwa.de

DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.
Kontakt: Dr. Wolfgang K. Walter
walter[@]dvgw.de
www.dvgw.de

Impressum

www.water-innovation-circle.de ist eine Webseite des WIC, Water Innovation Circle, und wird administriert vom:

DVGW
Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.- Technisch-wissenschaftlicher Verein -
Josef-Wirmer-Straße 1-3
53123 Bonn
Tel.: +49 228 91 88-5
Fax: +49 228 91 88-990
E-Mail: info(at)dvgw.de (E-Mail-Formular)

Web: www.dvgw.de  

Vertretungsberechtigt: Vorstand des DVGW Prof. Dr. rer. nat. Gerald Linke (Vorsitzender), Alexandra Ernst (Kaufmännischer Vorstand)
Handelsregister: Amtsgericht Bonn VR 6933
Umsatzsteuer-Identifikations-Nr.: DE114341970
 
Verantwortliche gemäß § 55 Abs. 2 RStV:
Dr. Susanne Hinz
Josef-Wirmer-Straße 1-3
53123 Bonn  

Gestaltung

mehrwert intermediale kommunikation GmbH, Köln
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